Kategorie: Impuls

  • HIGH-TECH.NRW

    HIGH-TECH.NRW

    Nordrhein-Westfalen leistet als wichtigste Material- und High-Tech-Region Deutschlands einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Europäischen Union in sämtlichen wichtigen Märkten. Dies gelingt jedoch nur, wenn Wirtschaft und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen kontinuierlich und Hand in Hand neue, innovative Technologien, Produkte und Services entwickeln, die nicht nur unsere Zukunft sichern und verbessern, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Begegnung der großen globalen Herausforderungen, wie zum Beispiel dem Klimawandel oder auch dem gesellschaftlichen Wandel leisten. Dafür braucht es aber langen Atem, da High-Tech-Innovationen oft mit hohem Risiko, hohem Aufwand und hohem Kapitaleinsatz verbunden sind. Wenn ich etwas absolut Neues entwickle, besteht dafür oftmals der Markt noch nicht – weil es noch nichts Vergleichbares gibt. Dementsprechend sind es oft die Start-ups, die den Grundstein für solche Innovationen legen wo deren Gründerinnen und Gründer mit Idealismus und Kreativität dafür brennen, ihre Idee zum Erfolg zu führen. Für sie steht die (Weiter-)entwicklung der Innovation im absoluten Mittelpunkt.

    Der Landescluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW hat den wertvollen Beitrag, den Gründerinnen und Gründer für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum der nordrhein-westfälischen Wirtschaft bieten, früh erkannt und sich von Anfang an speziell für Start-ups im Bereich High-Tech eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen hierbei nicht primär die finanzielle Unterstützung oder das Bereitstellen von technischer Infrastruktur, denn dies erfahren Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer durch spezielle Förderprogramme wie z.B. Exist, Gründerstipendien oder START-UP TRANSFER.NRW, beziehungsweise den Zugang zu technischer Infrastruktur durch Universitäten. Was diesen kreativen Köpfen jedoch oft fehlt, ist der Zugang zu den Märkten und Erfahrung im Aufbau von marktfähigen Produktionsprozessen. Offener Austausch mit Mentoren, gestandenen Unternehmerinnen und Unternehmern im High-Tech Bereich, der Zugang zu Pilotkunden und der Kontakt zu möglichen Investoren eröffnen gänzlich neue Perspektiven – und eine neue Welt, in der man sich erstmal zurechtfinden muss. Diese ersten Schritte in die Wirtschaft sind oftmals die wichtigsten – sie sind maßgeblich verantwortlich für Erfolg oder Misserfolg des jungen Unternehmens. Aus genau diesem Grund hat sich der Cluster NMWP.NRW auf die Unterstützung in dieser Phase der Gründungen spezialisiert.

    Auch wenn das Thema für uns also nichts Neues ist, war es die PilotAction des Interreg Europe-Projekts „STEPHANIE“, die mit dem Accelerator „HIGH-TECH.NRW“ diese Aktivitäten auf ein neues Level gehoben hat – mit vollem Erfolg. Das Feedback von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ebenso wie das der involvierten Start-ups war äußerst positiv, sodass wir uns entschlossen haben, Ihnen mit dem aktuellen NMWP-Magazin einen Einblick in den Accelerator zu geben – und Ihnen vor allem die hoch-innovativen, jungen Unternehmen vorzustellen.

  • Leichtbau aus NRW

    Leichtbau aus NRW

    Generell spielt der Leichtbau in Nordrhein-Westfalen seit jeher eine wichtige Rolle und die Expertise unserer Industrie und Forschung auf dem Gebiet ist international anerkannt. Unsere Spitzenposition und Erfolge sind aber keine Selbstverständlichkeit. Technologietransfer und das „I“ in F&E&I-Aktivitäten – die Innovation – sind ganz wichtige Faktoren.

    „Der Leichtbau gehört zu den Game-Changer-Technologien des 21. Jahrhunderts“, proklamierte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nicht zu Unrecht, schaut man sich die großen Innovationen in unzähligen Anwendungsbereichen dieser Technologie an, die für uns seit mehr als 10 Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer Clusterarbeit ist. Die Steigerung des Wachstums und der Wettbewerbsfähigkeit steht beim modernen Leichtbau ebenso im Fokus, wie eine Sicherung des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit sowie der Steigerung der Ressourceneffizienz und der Kreislaufwirtschaft. Im Technologietransfer-Programm Leichtbau (TTP LB) wurde der Beitrag von Nordrhein-Westfalen als Deutschlands Werkstoffland Nr. 1 im Kontext bundesweiter Innovationsaktivitäten deutlich. Es konnten im Cluster NMWP.NRW und durch die Netzwerkaktivitäten zahlreiche Innovationsprojektideen für das TTP LB entwickelt und eingereicht werden.

    Ein „lebendiges und vielgestaltiges Innovationsgeschehen“ attestierte auch der kürzlich veröffentlichte „Innovationsbericht Nordrhein-Westfalen“. Hier freut es uns als Landescluster NMWP.NRW und Koordinierungsstelle Quantentechnologien des Landes Nordrhein-Westfalen besonders, dass Schlüsseltechnologien wie Leichtbau, Nanotechnologie, Materialien/Werkstoffe, Photonik und Quantentechnologie zu den im Innovationsbericht identifizierten Zukunftsfeldern zählen. Nicht genug damit, Innovationen in nahezu allen weiteren Zukunftsfeldern, wie zum Beispiel Energie(technik), IKT, Intelligente Produktionstechnologien, Medizintechnik, Umwelttechnik, usw. sind als Anwendungsfelder eng mit den Schlüsseltechnologien verknüpft. Sie sehen, die Schlüsseltechnologien Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik, Neue Werkstoffe, Photonik und Quantentechnologien spielen eine große Rolle in NRW!

    Professor Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, sagte in unserem Interview: „Wir brauchen die innovativen Köpfe, die innovativen Unter-nehmen.“ Als Clustermanager NMWP.NRW bin ich der Überzeugung, dass Nordrhein-Westfalen bis heute mit vielen spannenden wie innovativen Lösungen bereits einen großen Beitrag zum Leichtbau geleistet hat, und auch in Zukunft noch leisten wird. Um einen kleinen Blick auf die vielfältigen Beiträge der Clusterakteure im Leichtbau zu geben, haben wir in diesem Magazin bewusst darauf geachtet, dass insbesondere die „Hidden Champions“ zu Wort kommen.

  • Quantentechnologien in NRW

    Quantentechnologien in NRW

    Im vergangenen Jahr hat der Cluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Mit dem hohen Stellenwert der Innovation für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft im Blick, haben wir früh den großen Beschleunigungseffekt der Schlüsseltechnologien in diesem Kontext erkannt. Daher war es vom ersten Tag an unser Ziel, ein gutes Umfeld für High-Tech Innovationen zu schaffen und diese in am Markt erfolgreiche Produkte zu transferieren.

    Bis heute gelingt es uns, wichtige Trends und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und aufkommende neue Technologien und deren Weiterentwicklung von Anfang an zu unterstützen. So wurde – als Teil des Clusters NMWP.NRW – Anfang 2019 die Koordinierungsstelle Quantentechnologien.NRW (QT.NMWP.NRW) zur Stärkung und Bündelung sämtlicher NRW-Aktivitäten im Bereich der Quantentechnologien ins Leben gerufen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein unserer Arbeit, da die Quantentechnologien eine ebenso wichtige wie logische Ergänzung unseres Technologieportfolios darstellen und NRW einer der wichtigsten QT-Standorte Europas ist. Um Ihnen einen Einblick in die bereits heute vorhandene exzellente Expertise der Wirtschaft und Wissenschaft NRWs in diesen Bereichen zu geben und nicht zuletzt auch Inspiration für Ihre eigene Nutzung der Quantentechnologien zu bieten, haben wir das aktuelle NMWP Magazin ganz diesem spannenden Themenfeld gewidmet.

    Ein Veranstaltungs-Highlight wird dieses Jahr die am 29. und 30. Oktober in Münster stattfindende 9. NRW Nano-Konferenz sein. Auch dieses Jahr werden wieder zahlreiche internationale Expertinnen und Experten über aktuelle Entwicklungen und Potenziale der Nanotechnologien und Neuen Materialien sowie deren Anwendungsfelder diskutieren. Detailliertere Informationen hierzu erhalten Sie in Kürze.

    Im Bereich der Schlüsseltechnologie-Anwendungen haben wir 2019 einen starken Fokus auf den Bereich „Leichtbau“, zum Beispiel für automobile Anwendungen, gelegt. Mit dem Ziel, CO2 einzusparen, müssen Automobile leichter und Produktionsprozesse effizienter und ressourcenschonender werden. Um eine Bestandsaufnahme und Bedarfs-analyse aus der Wirtschaft zu erhalten, haben wir einen Strategieworkshop mit wichtigen Industrievertretern aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen inmitten alter Boliden im Meilenwerk in Düsseldorf gehalten. Diese Ergebnisse und Bedarfe wurden auch in „Richtung Berlin“ gesendet, wo gerade das BMWI das zukünftige Förderinstrument „Technologietransferprogramm Leichtbau“ aufbaut. Auch hierbei hat sich NMWP.NRW aktiv in die Genese des fast 300 Mio. Euro großen Förderprogramms eingebracht. Dass sich nicht nur die Automobilbranche, sondern auch die Luftfahrtindustrie im Wandel befindet, hat das große Interesse an unserem zweiten anwendungsbezogenen ImpulsWorkshop „Innovationen und Technologien für die Luftfahrtindustrie“ gezeigt. Gut einhundert Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten im Dezember 2019 über Potenziale, Risiken und Zukunftschancen für NRW in der Luftfahrt. Auch hier zeigte sich, dass bereits viele spannende Entwicklungen begonnen haben, die wir auch in diesem Jahr weiter begleiten werden.

    2020 verspricht ein spannendes und innovatives Jahr zu werden, denn auch das Thema Strukturwandel im Rheinischen Revier konkretisiert sich weiter. Bis 2038 sollen ca. 15 Mrd. Euro investiert werden, um einerseits die Stromversorgung zu sichern und andererseits auch zukünftig wegfallende Arbeitsplätze durch neue zu ersetzen. Das erfreuliche dabei, die Schlüsseltechnologien werden hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. So hat sich der Cluster NMWP.NRW bereits frühzeitig in den Entwicklungsprozess des „Wirtschafts- und Strukturprogramms 1.0“ eingebracht und die wirtschaftlichen Chancen und Potenziale der Schlüsseltechnologien aufgezeigt. Nicht zuletzt durch das Feedback vieler Akteure unseres Netzwerks konnten wir eine Vielzahl von Impulsen liefern, welche sich heute im Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.0 wiederfinden. Gestalten Sie mit uns gemeinsam die Zukunft in NRW und im rheinischen Revier.

  • From lab to fab

    From lab to fab

    Innovationen sind der zentrale Motor unserer Wirtschaft. Gerade für ein Industrieland wie Nordrhein-Westfalen mit einem so wichtigen Schwerpunkt wie dem Bereich der Neuen Materialien ist es wichtig, mit neuen Produkten jeden Tag aufs Neue die aktuelle Position im internationalen Vergleich zu halten oder – besser noch – zu stärken. Als wichtiger Enabler für Innovation leisten Neue Materialien, aber auch andere Querschnittstechnologien wie die Nanotechnologie, die Mikrosystemtechnik und die Photonik wertvolle Beiträge bei der Bewältigung globaler Herausforderungen und der Entwicklung neuer Technologien und Anwendungen für innovative, am Markt erfolgreiche Produkte.

    Forschungs- und Entwicklungs-Infrastrukturen leisten – insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups – wichtige Unterstützung in der Entwicklung von Innovation, indem sie neben Infrastruktur auch Dienstleistungen anbieten. So soll für innovative Unternehmen unter Anderem das finanzielle Risiko gemindert werden und das Innovationspotenzial erhöht werden. Aus diesem Grund stellen wir in dieser Ausgabe einige beispielhafte Einrichtungen mit unterschiedlichen technologischen Schwerpunkten vor.

    Gerade Start-ups und Gründungen im Bereich der Schlüsseltechnologien stehen vor speziellen Herausforderungen. Die nachhaltige Unterstützung solcher Vorhaben erfordert ein spezielles Technologie- und Branchenverständnis, welches in diesem Bereich in vielen „allgemeinen“ Unterstützungsstrukturen nicht vorhanden ist. Deshalb freue ich mich, Ihnen heute mitteilen zu können, dass der Cluster NMWP.NRW zurzeit ein Accelerator-Programm, welches sich explizit an Gründer im High-Tech-Bereich wendet, vorbereitet. Das ist ein wichtiger Schritt für alle NRW Gründer im Bereich der Schlüsseltechnologien. Weitere Informationen hierzu werden wir zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

    Außerdem geben wir in diesem Heft einen Rückblick auf die 8. NRW Nano-Konferenz, die – nicht zuletzt durch ihre inhaltliche Erweiterung um den Bereich der Neuen Materialien und den daraus resultierenden Anwendungen – wieder ein voller Erfolg war. Auf diesen Erfolg aufbauend haben wir mit der Planung der 9. NRW Nano-Konferenz, die im Jahr 2020 in Münster stattfinden wird, bereits begonnen.

    Last, but not least hat am 18. Juni die offizielle Kick-off-Veranstaltung von „ROCKET Reloaded“ stattgefunden. Mit dem Interreg VA-Projekt wollen wir an den großen Erfolg des Projekts „ROCKET“ anknüpfen. Hierzu wird es im Herbst wieder einen offenen Call geben, bei dem Sie sich mit Ihrer grenzüberschreitenden, auf Schlüsseltechnologien basierenden Projektidee in den Anwendungsfeldern Gesundheit, Energie und Produktion bewerben können.

  • NMWP.NRW-Projekte als Treiber für Innovationen

    NMWP.NRW-Projekte als Treiber für Innovationen

    Acht Leitmarktwettbewerbe mit jeweils zwei Ausschreibungsrunden haben seit 2015 einen wichtigen Beitrag zur Innovationsförderung und damit auch zur zukünftigen Steigerung der Wirtschaftskraft in Nordrhein-Westfalen geleistet. Allein in der ersten Ausschreibungsrunde wurden als Gesamtförderung ca. 250 Millionen Euro aus EFRE und NRW-Landesetat bereitgestellt. Das baldige Ende dieses für NRW wichtigen Förderinstruments hat uns veranlasst in diesem Magazin einen besonderen Blick auf die hinter der öffentlichen Forschungsförderung stehenden Projekte zu werfen.

    Somit gibt das aktuelle NMWP-Magazin nicht nur einen guten Einblick und Überblick über aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der NMWP Schlüsseltechnologien, sondern ist auch ein guter Gradmesser für die Aktivitäten des Clusters NMWP.NRW. Die hier vorgestellten Projekte sind alle innerhalb des Clusters NMWP.NRW entstanden, d.h. unsere Akteure bzw. die Geschäftsstelle waren wesentliche Enabler und Treiber der Projekte. Und ich hoffe, Sie stimmen mit mir überein, dass dies ein großartiges Ergebnis mit vielen Potenzialen für NRWs Zukunft darstellt. Zu ergänzen ist, dass wir die Beiträge im NMWP-Magazin nach dem Prinzip des „Blended Networkings“ aufbereitet haben: Sämtliche Autoren im Magazin und alle Speaker der F&E-Sessions der 8. NRW Nano-Konferenz besitzen ein Profil im NMWP-Portal (portal.nmwp.de) und sind somit mit geringem Aufwand zu kontaktieren.

    Einen persönlichen Eindruck über die Projekte und die dahinterstehenden Unternehmen, Forschungs- einrichtungen und Menschen können Sie sich auch in der „Leitmarkt.NRW“- und der „ROCKET“-Session auf der 8. NRW Nano-Konferenz verschaffen.

    Ich hoffe, wir können Sie mit dieser Ausgabe des NMWP-Magazins auf den Geschmack bringen, die Zukunft mit Ihrem eigenen Innovationsprojekt zu gestalten. Wir helfen Ihnen gerne und sind der festen Überzeugung, dass wir auch „Projektprofis“ noch unterstützen und mit neuen Impulsen und Ansätzen überraschen können. Hier und da können wir immer noch mal ein „Quäntchen“ hinzufügen, um Ihre Erfolgswahrscheinlichkeit, sowohl in der Beantragung aber auch in der Umsetzung, zu erhöhen. Kontaktieren Sie uns, wir nehmen die Herausforderung gerne an.

  • Gründen & Wachsen

    Gründen & Wachsen

    Bereits vor knapp einem Jahr kommunizierte der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart seinen Plan, die Städte im Rheinland zu einer großen Gründerregion zu verdichten. „Wenn die Gründerszene in Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf als eine Region bei Investoren und Kunden wahrgenommen wird, dann können sich Berlin und München warm anziehen“, sagte der FDP-Politiker. Seitdem sind in ganz Nordrhein-Westfalen viele Maßnahmen angestoßen worden, um die Rahmenbedingungen für Start-ups und Gründer zu verbessern und bestehende Unternehmen, vor allem die kleinen und mittelständischen, in ihrem Wachstum zu unterstützen. So ist es nicht verwunderlich, dass das Lebenskonzept, sich mit einer innovativen Idee – sei es ein Produkt oder eine Dienstleistung – in die Selbstständigkeit zu begeben, von immer mehr Menschen verinnerlicht und umgesetzt wird.

    Diese positive Entwicklung in NRW hat uns dazu bewegt, dem Thema „Gründen und Wachsen in den Schlüsseltechnologien in Nordrhein-Westfalen“ eine Ausgabe unseres NMWP-Magazins zu widmen, letztendlich aus zwei Gründen:

    Die Schlüsseltechnologien Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik, aber vor allem auch Photonik und der Bereich der neuen Werkstoffe bilden die technologische Grundlage für viele innovative Produkte und gehören damit zu den – zugegebenermaßen in der Gesellschaft oft wenig beachteten – wichtigsten Treibern für Fortschritt und Wohlstand unserer Gesellschaft und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.

    Der zweite Grund, dieses Thema aufzugreifen ist, dass „Ausgründungen aus Hochschulen“, Start-ups und das Wachstum der Technologiebereiche in NRW ein zentrales Thema im Cluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW sind, mit dem wir uns schon seit langem befassen. Denn Ausgründungen und Start-ups sind von essenzieller Bedeutung für den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft und damit für die Wertschöpfung in unserem Land. NMWP.NRW begleitet und berät Start-ups aus dem Bereich der Schlüsseltechnologien – auf dem Weg von der Idee bis zum Markt – bereits seit geraumer Zeit und entwickelt sich immer mehr zum zentralen Ansprechpartner für die thematisch relevanten Start-ups. Mit unserer Technologie- und Marktkenntnis und unserem großen Netzwerk grenzen wir uns klar von den bestehenden branchen- und technologieübergreifenden Angeboten ab. Wir wollen bewusst nicht beraten in Fragestellungen wie „Welche Unternehmensform wähle ich“ oder „Wie schreibe ich einen Businessplan“. Wir begleiten die Start-ups strategisch und öffnen Türen zu den ersten potenziellen Kunden. Das ist u.a. ein Mehrwert der aus dem großen Netzwerk von NMWP.NRW entsteht.

    In diesem NMWP Magazin geben wir Ihnen einen Überblick über das Thema Gründungen im Bereich der Schlüsseltechnologien. Es lässt sich zusammenfassend feststellen, dass NRW mit einer exzellenten Forschungslandschaft und einer vielseitigen Wirtschaft mit zahllosen kleinen und mittelständischen Unternehmen, aber auch einigen Global Playern, vielen Corporate Ventures, der NRW.BANK, dem High-Tech Gründerfonds, einigen Förderprogrammen und technischer Infrastruktur wie Inkubatoren ein sehr gutes Umfeld für Gründungen und Start-ups bietet. Darüber hinaus begleitet NMWP.NRW Start-ups im Bereich der Schlüsseltechnologien und gibt Orientierung auf dem Weg zum erfolgreichen Marktstart.

  • Die Photonik bietet ein großes Wachstums- und Innovationspotential

    Die Photonik bietet ein großes Wachstums- und Innovationspotential

    Momentan ist in NRW viel in Bewegung. Nach den nordrhein-westfälischen Landtagswahlen im Mai gab es einen Regierungswechsel und damit verbunden viel Veränderung, nicht nur in der Struktur, sondern auch in der strategischen Ausrichtung des Landes. Dass das Land unter anderen insbesondere bei der Nano- und Mikrotechnologie sowie bei Werkstoffen auch in Zukunft seine hervorragende Position weiter ausbauen soll, hat die neue Regierung bereits im Koalitionsvertrag festgehalten. Das, und auch das Bestreben, die Innovationsfähigkeit des Landes (unterstützt durch Digitalisierung) und die Zahl der Firmen-Neugründungen zu erhöhen sind aber nicht nur die Ziele der neuen Regierung, sondern zählen auch zu den zentralen Aufgaben des Clusters NMWP.NRW und des Vereins NMWP, sodass wir uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der neuen Landesregierung freuen. Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass wir Prof. Dr. Andreas Pinkwart, den neuen Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW für ein Interview gewinnen konnten. Genau wie NRWs erster „Digitalminister“ legen auch wir einen Schwerpunkt auf das Thema „Digitalisierung“, und entwickeln in unserem NMWP-Portal ständig neue Features zur digitalen Innovationsförderung.

    Zentrales Thema dieser Ausgabe des NMWP-Magazins ist die Photonik, in der Nordrhein-Westfalen in den aktuell zukunftsweisendsten Bereichen in Wirtschaft als auch Wissenschaft sehr gut aufgestellt ist. Die große Bedeutung dieses Technologiebereichs wird auch belegt durch den aktuellen „Branchenreport 2017“ des VDMA und die „Market Research Study Photonics 2017“ von Photonics21. Kein Wunder also, dass Dr. Frank Schlie, Referatsleiter „Quantentechnologie und Photonik“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung im Gespräch mit NMWP die starke Position der Photonik aus Deutschland im internationalen Vergleich so deutlich betont und dasselbe für die Quantentechnologie erreichen will. NRW wird auch hierbei eine wesentliche Rolle spielen!

  • 7. NRW Nano-Konferenz setzt neue Maßstäbe

    7. NRW Nano-Konferenz setzt neue Maßstäbe

    Das Jahr 2017 steht für uns ganz unter dem Motto der Innovationsförderung durch die Initiierung und Begleitung von F+E Projekten. Kooperationen und die gemeinsame Entwicklung von innovativen Dienstleistungen und Produkten sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Sicherung unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Mit diesem Ziel konnten wir in den vergangenen Monaten bereits vielfältige Impulse für NRWs Zukunft setzen. Lassen Sie mich Ihnen ein paar Beispiele geben: Im Rahmen unseres INTERREG V A- Projektes ROCKET konnten wir bereits acht Projekte mit mehr als 30 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft initiieren und diese bis zur erfolgreichen Bewilligung begleiten. Hier werden neue marktfähige Produkte entwickelt, die die gute wirtschaftliche Position NRWs auch in Zukunft sicherstellen werden. Auch in anderen Förderprogrammen wie zum Beispiel den NRW Leitmarktwettbewerben oder auch in Ausschreibungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung konnten durch unsere Arbeit zahlreiche neue Projekte erfolgreich initiiert und gestartet werden. Auch wenn dies bereits gute Nachrichten für die NMWP Branche sind, wollen wir das Momentum weiter aufrechterhalten.

    Es gilt noch mehr Unternehmen für die Idee der Gemeinschaftsforschung zu begeistern. Leider stellen wir jedoch immer wieder fest, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen Schwierigkeiten haben, dieses Potenzial alleine zu heben und somit nicht die hohen Chancen solcher Gemeinschaftsprojekte für sich nutzen können. Die Hürden dabei sind zwar vielfältig, aber überwindbar. Mit unserem für Anfang Mai geplanten Themenabend (siehe Seite 46 in diesem Heft) wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, diese Hürden abzubauen. Wir bringen Akteure zusammen und geben einen Überblick über die vielfältigen Fördermöglichkeiten im Bereich NMWP. Letztendlich geht es bei Gemeinschaftsprojekten um eine Effizienzsteigerung in der Entwicklung und um eine Risikominimierung. Nutzen Sie die Chance, wir unterstützen Sie gerne. Sprechen Sie uns an!

  • Green Movement – Grüne Bewegung

    Green Movement – Grüne Bewegung

    Es ist vollbracht: Sie halten das zweite NMWP Magazin in den Händen. Nach dem durchschlagenden Erfolg der ersten Ausgabe, kann man mit der zweiten Ausgabe nun schon fast von einer Tradition sprechen. Wir haben viele spannende Themen und Nachrichten aus der Welt der Schlüsseltechnologien NMWP in diesem Magazin untergebracht. Unsere Mitglieder geben Ihnen einen Einblick in deren innovative Technologien, Dienstleistungen und Produkte. Der Umfang dieser Ausgabe konnte mit 40 Seiten gegenüber der ersten Ausgabe verdoppelt werden. Mehr Informationen und mehr Innovation für Sie!

    Thematisch haben wir auch in dieser Ausgabe wieder einen speziellen Fokus: Green Movement – Grüne Bewegung. Wir wollen Ihnen zeigen, wie die NMWP Akteure an Nordrhein-Westfalens grüner Mobilitätszukunft arbeiten. Mit den Batterieexperten Prof. Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen und Prof. Martin Winter diskutieren wir über den Status-Quo und die Zukunft der Batterietechnologien. Neben der Effizienzsteigerung bei der Energiespeicherung, geht es aber bei der Grünen Bewegung aber auch um die Reduktion der zu bewegenden Massen. Leichtbau ist hierbei das Mittel der Wahl. Wir unterhalten uns hierzu mit den beiden Leichtbauexperten Prof. Thomas Tröster von der Universität Paderborn und Prof. Thomas Gries von der RWTH Aachen darüber, wie NRWs Leichtbauzukunft aussieht. In unserem Leitartikel geben wir Ihnen Beispiele, wo die Schlüsseltechnologien NMWP die Enabler für die Grüne Bewegung sind. Das Fazit: Unsere Mobilitätszukunft wird elektrisch, leicht und grün und NRW ist an daran maßgeblich beteiligt.

  • Thermoelektrika – Strom aus industrieller Abwärme

    Thermoelektrika – Strom aus industrieller Abwärme

    2015 war ein erfolgreiches Jahr. Durch unsere Tätigkeiten konnten wir viele Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette miteinander vernetzen und die Basis für den Erfolg – sowohl der Wissenschaft als auch der Wirtschaft – in allen Leitmärkten in NRW mitgestalten.

    Das positive Feedback der Landesregierung, die uns im Oktober erneut den Auftrag erteilt hat unsere Arbeit fortzusetzen, freut uns dabei ebenso, wie den Fortschritt der von uns angeregten Projekte zu beobachten und zu beurteilen, um daraus Ideen für zukünftige Aktivitäten abzuleiten und den wirtschaftlichen Erfolg und die Innovationsführerschaft von NRW zu sichern – und weiter auszubauen.

    Schon heute zeichnet sich ab, dass auch im Jahr 2016 eine „Menge Musik ist“ und so freue ich mich schon heute auf die gute Zusammenarbeit mit Ihnen im neuen Jahr. Ende letzten Jahres hatten wir – gemeinsam mit verschiedenen Partnern – im Zuge der „Initiative Leichtbau“ eine NRW-weite Unternehmensbefragung gestartet. An dieser Stelle möchte ich mich für die rege Teilnahme und das Feedback, das sogar über unseren Befragungs-Umfang hinaus ging, herzlich bedanken. Zur Zeit wird die Befragung, die das Ziel hat das Potenzial der Unternehmen NRWs in dieser zukunftsträchtigen Industrie aufzuzeigen, aber auch mögliche Schwachstellen zu lokalisieren, ausgewertet. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die wir in unsere Strategie einfließen lassen werden. Weitere Informationen über unsere Aktivitäten im Bereich Multimaterial-Leichtbau finden Sie auf unserer Homepage, in unserem Portal und in den nächsten Ausgaben unseres Magazins.

    Mitte Februar startet das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen einen spannenden Förderwettbewerb zum Thema „Thermoelektrische Generatoren“ mit einer interessanten Kick-off-Veranstaltung. Hierfür konnten das Ministerium und wir viele hochkarätige Referenten aus Forschung und Industrie gewinnen, um Interessierte über den Stand der Technik und die industriellen Einsatzmöglichkeiten zu informieren. Die Generatoren sind in der Lage, „Abwärme“ in elektrischen Strom umzuwandeln und so nutzbar zu machen. Bei stetig steigendem Energiebedarf und der deutlich gestiegenen Nachfrage nach ressourcenschonenden und nachhaltigen Produktionsprozessen liegt diese Technik nicht nur im Trend, sondern bietet dadurch, dass die Generatoren weitestgehend wartungsfrei sind viele Vorteile im Gegensatz zu herkömmlichen Techniken – und einen deutlich breiteren möglichen Einsatzbereich.