Übersichtsartikel aus dem MPI für Kohlenforschung wirft einen Blick auf die Speicherung und den Transport von Wasserstoff

Wasserstoff speichert pro Kilogramm mehr Energie als jeder andere Energieträger. Er kann klimafreundlich ohne CO2-Emissionen in einem geschlossenen Kreislauf genutzt werden und wird künftig eine wichtige Rolle in der Energieversorgung spielen. Doch welche Herausforderungen müssen noch gelöst werden und wo hat die Forschung Probleme schon bewältigt? Wie kann Wasserstoff effizient und sicher transportiert, sicher gespeichert und genutzt werden? In einem wegweisenden Übersichtsartikel haben Claudia Weidenthaler und Michael Felderhoff vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung gemeinsam mit Experten der Task 40 der Internationalen Energieagentur (IEA) aktuelle und zukünftige Forschungsaktivitäten zu diesen Themen zusammengefasst. 

Der Artikel „Hydrogen-based materials for energy storage and conversion“ wurde jetzt in der Fachzeitschrift Nature Reviews Clean Energy veröffentlicht und bietet einen aktuellen und maßgeblichen Überblick. Er beleuchtet den Stand der Forschung von Festkörperspeichermaterialien bis hin zu fortschrittlichen Katalysatoren für die Ammoniakzersetzung, hebt Durchbrüche hervor und untersucht die offenen Fragen, die die Zukunft der Wasserstofftechnologie prägen werden.

Den Artikel finden Sie zusammen mit weiteren Übersichtsartikeln sowie Perspektiven von Experten der Material- und Ingenieurswissenschaften und der Soziologie zum Thema Wasserstoff hier: Nature Reviews Clean Technology Band 2, Seiten 512–533 (2026)

Die IEA-Arbeitsgruppe 40 ist Teil des Hydrogen Technology Collaboration Programme (TCP) der Internationalen Energieagentur (IEA). Das globale Netzwerk wissenschaftlicher Experten hat sich zur Aufgabe gesetzt, durch internationale Zusammenarbeit die Spitzenforschung im Bereich der Energietechnologie voranzutreiben.

Quelle: Max-Planck-Gesellschaft