Autor: hgkoester

  • Die Photonik bietet ein großes Wachstums- und Innovationspotential

    Die Photonik bietet ein großes Wachstums- und Innovationspotential

    Momentan ist in NRW viel in Bewegung. Nach den nordrhein-westfälischen Landtagswahlen im Mai gab es einen Regierungswechsel und damit verbunden viel Veränderung, nicht nur in der Struktur, sondern auch in der strategischen Ausrichtung des Landes. Dass das Land unter anderen insbesondere bei der Nano- und Mikrotechnologie sowie bei Werkstoffen auch in Zukunft seine hervorragende Position weiter ausbauen soll, hat die neue Regierung bereits im Koalitionsvertrag festgehalten. Das, und auch das Bestreben, die Innovationsfähigkeit des Landes (unterstützt durch Digitalisierung) und die Zahl der Firmen-Neugründungen zu erhöhen sind aber nicht nur die Ziele der neuen Regierung, sondern zählen auch zu den zentralen Aufgaben des Clusters NMWP.NRW und des Vereins NMWP, sodass wir uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der neuen Landesregierung freuen. Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass wir Prof. Dr. Andreas Pinkwart, den neuen Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW für ein Interview gewinnen konnten. Genau wie NRWs erster „Digitalminister“ legen auch wir einen Schwerpunkt auf das Thema „Digitalisierung“, und entwickeln in unserem NMWP-Portal ständig neue Features zur digitalen Innovationsförderung.

    Zentrales Thema dieser Ausgabe des NMWP-Magazins ist die Photonik, in der Nordrhein-Westfalen in den aktuell zukunftsweisendsten Bereichen in Wirtschaft als auch Wissenschaft sehr gut aufgestellt ist. Die große Bedeutung dieses Technologiebereichs wird auch belegt durch den aktuellen „Branchenreport 2017“ des VDMA und die „Market Research Study Photonics 2017“ von Photonics21. Kein Wunder also, dass Dr. Frank Schlie, Referatsleiter „Quantentechnologie und Photonik“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung im Gespräch mit NMWP die starke Position der Photonik aus Deutschland im internationalen Vergleich so deutlich betont und dasselbe für die Quantentechnologie erreichen will. NRW wird auch hierbei eine wesentliche Rolle spielen!

  • 7. NRW Nano-Konferenz setzt neue Maßstäbe

    7. NRW Nano-Konferenz setzt neue Maßstäbe

    Das Jahr 2017 steht für uns ganz unter dem Motto der Innovationsförderung durch die Initiierung und Begleitung von F+E Projekten. Kooperationen und die gemeinsame Entwicklung von innovativen Dienstleistungen und Produkten sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Sicherung unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Mit diesem Ziel konnten wir in den vergangenen Monaten bereits vielfältige Impulse für NRWs Zukunft setzen. Lassen Sie mich Ihnen ein paar Beispiele geben: Im Rahmen unseres INTERREG V A- Projektes ROCKET konnten wir bereits acht Projekte mit mehr als 30 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft initiieren und diese bis zur erfolgreichen Bewilligung begleiten. Hier werden neue marktfähige Produkte entwickelt, die die gute wirtschaftliche Position NRWs auch in Zukunft sicherstellen werden. Auch in anderen Förderprogrammen wie zum Beispiel den NRW Leitmarktwettbewerben oder auch in Ausschreibungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung konnten durch unsere Arbeit zahlreiche neue Projekte erfolgreich initiiert und gestartet werden. Auch wenn dies bereits gute Nachrichten für die NMWP Branche sind, wollen wir das Momentum weiter aufrechterhalten.

    Es gilt noch mehr Unternehmen für die Idee der Gemeinschaftsforschung zu begeistern. Leider stellen wir jedoch immer wieder fest, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen Schwierigkeiten haben, dieses Potenzial alleine zu heben und somit nicht die hohen Chancen solcher Gemeinschaftsprojekte für sich nutzen können. Die Hürden dabei sind zwar vielfältig, aber überwindbar. Mit unserem für Anfang Mai geplanten Themenabend (siehe Seite 46 in diesem Heft) wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, diese Hürden abzubauen. Wir bringen Akteure zusammen und geben einen Überblick über die vielfältigen Fördermöglichkeiten im Bereich NMWP. Letztendlich geht es bei Gemeinschaftsprojekten um eine Effizienzsteigerung in der Entwicklung und um eine Risikominimierung. Nutzen Sie die Chance, wir unterstützen Sie gerne. Sprechen Sie uns an!

  • Green Movement – Grüne Bewegung

    Green Movement – Grüne Bewegung

    Es ist vollbracht: Sie halten das zweite NMWP Magazin in den Händen. Nach dem durchschlagenden Erfolg der ersten Ausgabe, kann man mit der zweiten Ausgabe nun schon fast von einer Tradition sprechen. Wir haben viele spannende Themen und Nachrichten aus der Welt der Schlüsseltechnologien NMWP in diesem Magazin untergebracht. Unsere Mitglieder geben Ihnen einen Einblick in deren innovative Technologien, Dienstleistungen und Produkte. Der Umfang dieser Ausgabe konnte mit 40 Seiten gegenüber der ersten Ausgabe verdoppelt werden. Mehr Informationen und mehr Innovation für Sie!

    Thematisch haben wir auch in dieser Ausgabe wieder einen speziellen Fokus: Green Movement – Grüne Bewegung. Wir wollen Ihnen zeigen, wie die NMWP Akteure an Nordrhein-Westfalens grüner Mobilitätszukunft arbeiten. Mit den Batterieexperten Prof. Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen und Prof. Martin Winter diskutieren wir über den Status-Quo und die Zukunft der Batterietechnologien. Neben der Effizienzsteigerung bei der Energiespeicherung, geht es aber bei der Grünen Bewegung aber auch um die Reduktion der zu bewegenden Massen. Leichtbau ist hierbei das Mittel der Wahl. Wir unterhalten uns hierzu mit den beiden Leichtbauexperten Prof. Thomas Tröster von der Universität Paderborn und Prof. Thomas Gries von der RWTH Aachen darüber, wie NRWs Leichtbauzukunft aussieht. In unserem Leitartikel geben wir Ihnen Beispiele, wo die Schlüsseltechnologien NMWP die Enabler für die Grüne Bewegung sind. Das Fazit: Unsere Mobilitätszukunft wird elektrisch, leicht und grün und NRW ist an daran maßgeblich beteiligt.

  • Thermoelektrika – Strom aus industrieller Abwärme

    Thermoelektrika – Strom aus industrieller Abwärme

    2015 war ein erfolgreiches Jahr. Durch unsere Tätigkeiten konnten wir viele Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette miteinander vernetzen und die Basis für den Erfolg – sowohl der Wissenschaft als auch der Wirtschaft – in allen Leitmärkten in NRW mitgestalten.

    Das positive Feedback der Landesregierung, die uns im Oktober erneut den Auftrag erteilt hat unsere Arbeit fortzusetzen, freut uns dabei ebenso, wie den Fortschritt der von uns angeregten Projekte zu beobachten und zu beurteilen, um daraus Ideen für zukünftige Aktivitäten abzuleiten und den wirtschaftlichen Erfolg und die Innovationsführerschaft von NRW zu sichern – und weiter auszubauen.

    Schon heute zeichnet sich ab, dass auch im Jahr 2016 eine „Menge Musik ist“ und so freue ich mich schon heute auf die gute Zusammenarbeit mit Ihnen im neuen Jahr. Ende letzten Jahres hatten wir – gemeinsam mit verschiedenen Partnern – im Zuge der „Initiative Leichtbau“ eine NRW-weite Unternehmensbefragung gestartet. An dieser Stelle möchte ich mich für die rege Teilnahme und das Feedback, das sogar über unseren Befragungs-Umfang hinaus ging, herzlich bedanken. Zur Zeit wird die Befragung, die das Ziel hat das Potenzial der Unternehmen NRWs in dieser zukunftsträchtigen Industrie aufzuzeigen, aber auch mögliche Schwachstellen zu lokalisieren, ausgewertet. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die wir in unsere Strategie einfließen lassen werden. Weitere Informationen über unsere Aktivitäten im Bereich Multimaterial-Leichtbau finden Sie auf unserer Homepage, in unserem Portal und in den nächsten Ausgaben unseres Magazins.

    Mitte Februar startet das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen einen spannenden Förderwettbewerb zum Thema „Thermoelektrische Generatoren“ mit einer interessanten Kick-off-Veranstaltung. Hierfür konnten das Ministerium und wir viele hochkarätige Referenten aus Forschung und Industrie gewinnen, um Interessierte über den Stand der Technik und die industriellen Einsatzmöglichkeiten zu informieren. Die Generatoren sind in der Lage, „Abwärme“ in elektrischen Strom umzuwandeln und so nutzbar zu machen. Bei stetig steigendem Energiebedarf und der deutlich gestiegenen Nachfrage nach ressourcenschonenden und nachhaltigen Produktionsprozessen liegt diese Technik nicht nur im Trend, sondern bietet dadurch, dass die Generatoren weitestgehend wartungsfrei sind viele Vorteile im Gegensatz zu herkömmlichen Techniken – und einen deutlich breiteren möglichen Einsatzbereich.