Kategorie: News

  • EU Business Hub auf der Semicon Japan 2026

    EU Business Hub auf der Semicon Japan 2026

    Die EU Business Hub @ Semicon Japan 2026 Business Mission, die vom 7. bis 11. Dezember 2026 stattfindet, ist Ihr Tor zur Innovationsspitze Japans.

    Bewerbungsschluss: 11. September 2026

    Schauen Sie sich unseren EU Info Day – EU Business Hub @ Semicon Japan 2026 noch einmal an , wenn Sie mehr über den Zeitplan dieser Wirtschaftsmission, die Vorteile für ausgewählte Unternehmen, den Bewerbungsprozess sowie Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Bewerbung erfahren möchten!

    Hier klicken zum Ansehen!

    Worum geht es hier?

    Der EU Business Hub @ Semicon Japan 2026 wählt bis zu 50 europäische KMU und Start-ups für einen Besuch in Japan aus, um deren Internationalisierung im Halbleitersektor zu fördern. Die ausgewählten Unternehmen stellen auf der Semicon Japan aus , einer bedeutenden internationalen Fachmesse für die Halbleiterindustrie, die jährlich in Tokio stattfindet und über 103.000 Besucher anzieht. Der EU Business Hub stellt den EU-Pavillon auf der Messe zur Verfügung – eine wertvolle Plattform für Unternehmen, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren, Vorführungen anzubieten, Kontakte zu knüpfen und Kunden zu gewinnen.

    Diese Geschäftsreise findet vom 7. bis 11. Dezember 2026 statt und bietet eine hervorragende Gelegenheit zum Networking und zum Austausch mit potenziellen japanischen Geschäftspartnern und Branchenführern. Zahlreiche japanische Unternehmen entsenden Vertreter und stellen auf der Semicon Japan aus. Im EU-Pavillon steht Ihnen ein Team aus Business-Coaches und professionellen Dolmetschern zur Verfügung, um die Produkte und Technologien europäischer Unternehmen zu präsentieren und maximale Aufmerksamkeit bei den Messebesuchern zu gewährleisten. Ein Networking-Event während der Reise bietet zusätzliche Möglichkeiten, Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern und Kunden zu knüpfen.

    Diese Geschäftsmission bietet europäischen KMU und Start-ups eine einzigartige Gelegenheit, wertvolle Kontakte zu knüpfen, ihre Lösungen im EU-Pavillon zu präsentieren, langfristige Beziehungen zu japanischen Unternehmen aufzubauen und gemeinsam neue Geschäftswege zu erkunden.

    Quelle: EU Business Hub

  • Additiv Lithiumdifluorophosphat ermöglicht neue Elektrolytzusammensetzungen

    Additiv Lithiumdifluorophosphat ermöglicht neue Elektrolytzusammensetzungen

    Weiterführende Studie zum Einsatz von Ethylencarbonat und Fluorethylencarbonat als Lösungsmittelgemisch

    Passgenaue Elektrolytformulierungen sind entscheidend, um die kontinuierliche Zersetzung der Aktivmaterialien in Batteriezellen zu verringern und so Kapazitätsverlusten entgegenzuwirken. Insbesondere der gezielte Einsatz von Additiven hilft dabei, unerwünschte Nebenreaktionen innerhalb der Zellen zu minimieren.  Ein Team des MEET Batterieforschungszentrums der Universität Münster hat nun verschiedene Elektrolytformulierungen für Batterien für Hochvoltanwendungen untersucht. Dabei kombinierten die Wissenschaftler unterschiedliche Konzentrationen von Fluorethylencarbonat (FEC) mit Lithiumdifluorophosphat (DFP) und führten anschließend Langzeitzyklen-Untersuchungen durch.

    Synergieeffekte durch das Additiv DFP

    Mit ihrer Arbeit bauen die Forschenden auf den Ergebnissen einer vorherigen Studie auf. Bei dieser hatten die Wissenschaftler bereits festgestellt, dass Elektrolyte, die zu ähnlichen Teilen aus Ethylencarbonat (EC) und FEC bestehen, bei Hochvoltanwendungen zu einer schlechteren Performanz führen als der standardisierte Elektrolyt basierend auf EC und Ethylmethylcarbonat (EMC). Erst wenn EC komplett durch FEC ersetzt wurde, verbesserte sich die Performanz unabhängig von der Spannung

    Um zu prüfen, ob EC und FEC dennoch als Co-Solvens eingesetzt werden können, ergänzte das Team den Elektrolyten in der aktuellen Studie um das Additiv DFP. „DFP wird in der Regel eingesetzt, um das Auflösen von Übergangsmetallen zu verhindern“, erklärt MEET Forscher Nick Fehlings. „Wir haben gezeigt, dass das Additiv in Verbindung mit FEC synergetische Effekte hat und auch die Elektrolytzersetzung verringert. Dadurch ist der Einsatz von EC und FEC als Co-Solvens möglich. Die Kombination erzielte sogar eine bessere Performanz als der Standard-Elektrolyt basierend auf EC und EMC.“

    Mithilfe instrumenteller Analytik identifizierten die Wissenschaftler zunächst die während der Zyklisierung entstehenden Alterungsprodukte. Ihre genaue Analyse ergab, dass die Zersetzungsprodukte von FEC und DFP den negativen Effekten der reinen FEC-EC-Kombination entgegenwirken. „Durch die Ergebnisse verstehen wir besser, wie die Elektrolytkomponenten FEC und DFP miteinander interagieren“, resümiert Fehlings. „Solche mechanistischen Erkenntnisse sind essenziell, um Elektrolyte gezielt zu designen und so die Langzeit-Performanz von Batteriezellen für Hochvoltanwendungen zu steigern.“

    Gesamte Studie online verfügbar

    Die detaillierten Ergebnisse haben die Forschenden Nick Fehlings, Alexandros Tsoufios, Tim Messink, Dr. Simon Wiemers-Meyer und Dr. Sascha Nowak, MEET Batterieforschungszentrum, sowie Prof. Dr. Martin Winter, MEET Batterieforschungszentrum und Helmholtz-Institut Münster des Forschungszentrums Jülich, im Fachmagazin „Small Methods” veröffentlicht.

    Quelle: Universität Münster / MEET – Münster Electrochemical Energy

  • Prozesse für KI-Agenten brauchen Grenzen statt vollständiger Ablaufpläne

    Prozesse für KI-Agenten brauchen Grenzen statt vollständiger Ablaufpläne

    Das neue Whitepaper »Vom starren Ablauf zum hybriden Handlungsraum: Prozessmanagement im Zeitalter agentischer künstlicher Intelligenz« des Fraunhofer FIT zeigt, wie Unternehmen agentische KI in Geschäftsprozesse einbinden können, ohne Kontrolle und Auditierbarkeit aufzugeben. Statt starre Prozessabläufe vollständig vorzugeben, beschreibt es, wie sich kontrollierte Handlungsräume für autonome KI-Agenten gestalten lassen.

    Ausgangspunkt ist eine Lücke zwischen Erwartung und Umsetzung: Nach Prognosen von Gartner sollen bis 2028 rund 15 Prozent der alltäglichen Arbeitsentscheidungen autonom durch agentische KI getroffen werden. Zugleich rechnet Gartner damit, dass mehr als 40 Prozent der Projekte mit agentischer KI bis Ende 2027 eingestellt werden – vor allem wegen steigender Kosten, unklaren Nutzens und unzureichender Kontrollmechanismen.

    Das Whitepaper »Vom starren Ablauf zum hybriden Handlungsraum: Prozessmanagement im Zeitalter agentischer künstlicher Intelligenz« führt diese Herausforderung auf das Aufeinandertreffen zweier Prozesslogiken zurück: Klassisches, imperatives Prozessmanagement legt Abläufe Schritt für Schritt fest. Agentische Systeme interpretieren dagegen Ziele eigenständig, planen Zwischenschritte und passen ihren Lösungsweg dynamisch an. Als Zielbild beschreiben die Forschenden deshalb hybride Prozessarchitekturen: Deklarative Handlungsräume werden in einen imperativen Rahmen aus verbindlichen Kontrollpunkten eingebettet. Prozessmanagement verliert dadurch nicht an Bedeutung, sondern verlagert seinen Gegenstand vom modellierten Pfad zur definierten Grenze.

    »Die entscheidende Gestaltungsfrage lautet künftig nicht mehr, wie der optimale Ablauf aussieht, sondern wo die Grenzen des Handlungsraums verlaufen und an welchen Stellen der Mensch beteiligt sein muss«, sagt Prof. Dr. Maximilian Röglinger, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Wertorientiertes Prozessmanagement an der Universität Bayreuth und stellv. Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT. »So können Unternehmen die Flexibilität agentischer KI nutzen und zugleich Compliance, Verantwortlichkeit und Auditierbarkeit sicherstellen.«

    Nicht jeder Prozess benötigt dabei Agentenautonomie. Für stabile, standardisierbare Routineprozesse bleibt klassische Automatisierung häufig die wirtschaftlichere Lösung. Potenzial bieten KI-Agenten vor allem bei wissensintensiven, variantenreichen und dynamischen Aufgaben.

    Für die Praxis enthält das Whitepaper einen Entscheidungsrahmen mit sechs Dimensionen – darunter Strukturierungsgrad, Risiko und Governance, Dynamik sowie Wirtschaftlichkeit. Ergänzt wird er durch konkrete Handlungsfelder und fünf Leitfragen zur Bewertung der eigenen Prozesslandschaft. Auch etablierte Rollen verändern sich: Der Process Owner entwickelt sich zum Orchestrator, der Handlungsräume absteckt, Autonomiegrade festlegt und über Eskalationen entscheidet.

    Das vollständige Whitepaper steht kostenfrei zum Download bereit:
    https://s.fhg.de/Prozessmanagement-im-Zeitalter-agentischer-kuenstlicher-Intelligenz

    Quelle: Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

  • Brände, Hitze, Dürre: NRW rüstet die Industrie mit der Technologie von morgen

    Brände, Hitze, Dürre: NRW rüstet die Industrie mit der Technologie von morgen

    Delegationsreise zum Thema Carbon Management nach Belgien, in die Niederlande und nach Norwegen

    Waldbrände in ganz Europa, Hitzewellen, historisches Niedrigwasser am Rhein: Die Klimakrise ist in ganz Europa längst sichtbar. Sie zeigt, wie wichtig Klimaschutz-Technologien für die Zukunft sind. 

    Doch auch, wenn alle Einsparpotenziale durch den Einsatz von Erneuerbaren, Wasserstoff und weiteren Technologien gehoben sind, verbleiben ab 2045 in NRW noch mindestens 17 Millionen Tonnen Restemissionen, die nicht oder nicht ganz vermeidbar sind. Nordrhein-Westfalen bereitet sich darauf vor: Vom 17. bis 21. August reist unter Leitung von Staatssekretärin Silke Krebs eine gemeinsame Delegation des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) und der Industrie nach Belgien, in die Niederlande und nach Norwegen. 

    Im Mittelpunkt steht das Thema Carbon Management: der Umgang mit CO₂, das sich nicht vermeiden lässt. Das betrifft vor allem die Zement- und Kalkindustrie sowie die Abfallwirtschaft, teils auch Stahl und Chemie. Das Prinzip dahinter ist einfach: vermeiden, was geht. Speichern, was bleibt. Dafür wird CO₂ abgeschieden und gespeichert (CCS), als Rohstoff weiterverwendet (CCU) oder aus der Atmosphäre entfernt (CDR).

    Ministerin Mona Neubaur: „Was wir gerade in Europa erleben – Brände, Hitze, Dürre – zeigt: Der Klimawandel ist längst da. Wir müssen unsere Industrie darauf vorbereiten. An vorderster Stelle müssen wir vermeiden, dass CO2 überhaupt entsteht – durch den Einsatz von Erneuerbaren, Elektrifizierung, Wasserstoff und mehr. CO₂-Speicherung wird eine Schlüsseltechnologie für CO2, das sich nicht vermeiden lässt. Die Technologie zur Abscheidung haben wir und mit starken Partnern haben wir auch Lösungen für den Transport und die Speicherung: zum Beispiel in Belgien, den Niederlanden und Norwegen.“

    Staatssekretärin Silke Krebs, leitet die Delegation: „Carbon Management heißt für uns: in Partnerschaften denken. Beim Transport und bei der Speicherung von CO₂ können wir von starken Nachbarn wie Belgien, den Niederlanden und Norwegen profitieren. Die technischen Lösungen entwickeln sich schnell – jetzt braucht es die Infrastruktur, um CO2-Quellen in NRW mit möglichen Speichern zu verbinden.“

    Grenzüberschreitende Infrastruktur für CO₂

    In Belgien entsteht am LNG-Terminal von Fluxys ein CO₂-Hub. Dort wird CO₂ aus ganz Europa gesammelt, bevor es auf die letzte Reise geht: in geologische Speicher. Auch CO₂ aus NRW soll hier künftig andocken. In Rotterdam laufen die Speicherprojekte Porthos und Aramis: CO₂ aus der Industrie des Rotterdamer Hafens wandert per Pipeline zu leeren Gasfeldern unter der Nordsee und wird dort sicher und dauerhaft gespeichert. Aramis soll bald auch CO₂ aus NRW aufnehmen.

    Mit den Niederlanden geht es zudem um den Delta Rhine Corridor: eine neue Leitung, die NRW über den Hafen Rotterdam mit den CO₂-Speichern in der Nordsee verbindet. Parallel entsteht eine Wasserstoffpipeline – für Unternehmen, die ganz auf CO₂ verzichten und stattdessen auf Wasserstoff umsteigen.

    Norwegen zeigt: CCS funktioniert im großen Stil

    In Norwegen besucht die Delegation Northern Lights bei Bergen. Das Projekt zeigt: CO₂-Speicherung funktioniert nicht nur im Labor, sondern im industriellen Maßstab. Seit 2025 wird die CO2-Speicherung hier sicher betrieben. Künftig bietet das Projekt Speicherkapazitäten für CO2 aus ganz Europa. Im DNV-Testzentrum geht es um die Sicherheit der Technik. In Oslo diskutiert die Delegation mit Politik und Wirtschaft die entscheidenden Fragen: Wie wird CCS bezahlbar? Und wie kommt die nötige Infrastruktur schnell genug voran?

    Zum Abschluss steht das Zementwerk von Heidelberg Materials in Brevik auf dem Programm. Dort werden jährlich rund 400.000 Tonnen CO₂ abgeschieden – und über Northern Lights dauerhaft gespeichert.

    Carbon Management macht an der Grenze nicht Halt

    Nordrhein-Westfalen kann die benötigten Speichermengen nicht selbst erreichen – das Potential in Nordrhein-Westfalen für Speicher ist zu gering. Deshalb setzt das Land auf enge Partnerschaften mit Belgien, den Niederlanden, Norwegen und weiteren Ländern. Nur so bleibt eine klimaneutrale Industrie in NRW möglich.

    Quelle: Wirtschaft NRW

  • Länderübergreifendes Kunststoff-Recycling realisieren

    Länderübergreifendes Kunststoff-Recycling realisieren


    Im internationalen Forschungs- und Demonstrationsprojekt Syschemiq haben 21 Konsortialpartner aus fünf EU-Ländern vier Jahre lang erforscht, wie sich eine länderübergreifende Kunststoff-Kreislaufwirtschaft realisieren und optimieren lässt. Ob Sortiertechnik, Bewusstsein für Recycling, Produktdesign – das Projekt zielte darauf ab, die wichtigsten technischen sowie nichttechnischen Hindernisse überwinden zu können. Fraunhofer UMSICHT war insbesondere in den Themengebieten »Design for Recycling«, »Collection« und »City-Lab-Programm« tätig und erstellte beispielsweise eine Studie zum Verbraucherverhalten. Im Podcast berichtet Dr. Anna Kerps von den Ergebnissen und Herausforderungen im Projekt.

    Gemischte Kunststoffabfälle stellen für das Recycling eine besondere Herausforderung dar, da sie nicht zusammen recycelt werden können. Das Produktdesign spielt ebenso eine große Rolle, da bestimmte Verpackungen unterschiedliche Plastikarten umfassen und von Verbrauchenden getrennt sortiert werden müssten, wie z.B. Aluminium-Deckel und Polypropylen (PP)-Gefäß eines Joghurtbechers. Mehr als 85 Prozent der gemischten Kunststoffabfälle gehen in der EU derzeit verloren. Daher sind EU-weit kreislauforientierte Systemlösungen auf regionaler Ebene entlang der gesamten Wertschöpfungskette notwendig, um dieses Potenzial auszuschöpfen.

    Im Projekt Syschemiq konnten nun für das Dreiländereck Deutschland, Belgien, Niederlande übertragbare Konzepte zur Sortierung von Plastikmüll, Ansätze für chemisches Recycling sowie Strategien für skalierbare Kreislauflösungen entwickelt werden. Auch partizipative Elemente zur Einbeziehung der Konsument*innen waren Teil des Projekts. Insbesondere am Brightlands Chemelot Campus bringen Partner diese Ergebnisse nun weiter zur Anwendung.

    Studie zum Verbraucherverhalten

    Fraunhofer UMSICHT erstellte eine Studie und ein Tool, das erstmals Konsumverhalten und Recyclinggewohnheiten systematisch in die Ökobilanzierung integriert (»Design for Recycling«).

    »Die Studie bezieht das Verbraucherverhalten in die Ökobilanz (LCA) ein, um die Umweltauswirkungen von Joghurtverpackungen unter Berücksichtigung verschiedener Designvarianten und Entsorgungsszenarien zu bewerten«, erläutert Dr. Anna Kerps, Projektmitarbeitende von Fraunhofer UMSICHT. Zentrale Empfehlungen für das Produktdesign waren beispielsweise, dass immer größere Portionsgrößen zu bevorzugen sind, um den Materialverbrauch pro Kilogramm Joghurt zu senken; einfache PP-Deckelfolien in Kombination mit PP-Bechern zu verwenden und auch klare, gut sichtbare Trennanweisungen und einheitliche Recycling-Symbole bereitzustellen, um die Sortiergenauigkeit zu verbessern.

    Zudem analysierten die Forschenden den Status quo bei der Erfassung und Sortierung von Verpackungsabfällen in Deutschland – als Grundlage, um diese Prozesse zu optimieren (»Collection & Sorting«). Um das Konsum- und Entsorgungsverhalten zu untersuchen, richteten sie ein »City Lab« ein, in dem Bürger*innen direkt eingebunden wurden und Bildungsformate für Schulen rund um das Thema Recycling entwickelt wurden.

    Im Podcast erläutert Dr. Anna Kerps nun, was z.B. die größten Hindernisse bei Recyclingketten sind, welche Vorteile Kunststoff gegenüber Glas oder Pappe aufweist und wie Konsument*innen auf unterschiedliche Produktverpackungen reagieren.

    Quelle: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

  • Einfacher laden, einfacher umsteigen: Nordrhein-Westfalen baut Förderung für neue E-Ladeinfrastruktur aus

    Einfacher laden, einfacher umsteigen: Nordrhein-Westfalen baut Förderung für neue E-Ladeinfrastruktur aus

    Ministerin Neubaur: In NRW sollen alle von bezahlbarer Elektromobilität profitieren können – das ist echter Klimaschutz, der sich rechnet

    Planbare Kosten, weniger Lärm und mehr Fahrkomfort: Elektrofahrzeuge haben viele Vorteile. Nordrhein-Westfalen baut jetzt seine Förderung für neue Lademöglichkeiten aus, damit Mieterinnen, Mietern und Logistikunternehmen einfacher auf klimafreundliche Elektromobilität umsteigen können.

    Das Land stellt über das Förderprogramm „progres.nrw Emissionsarme Mobilität“ zusätzlich 25 Millionen Euro für die Jahre 2026 und 2027 für neue Ladepunkte an Mehrparteienhäusern und in den Depots von Logistikunternehmen bereit – gezielt da, wo es keine Unterstützung durch den Bund gibt. Die Förderung ist Teil der Ende Juli vorgestellten Zukunftsoffensive NRW. Förderantrage können ab sofort hier bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. 

    Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Wir sehen gerade am Rhein, was die Klimakrise wirtschaftlich bedeutet: weniger Ladung, mehr Kosten, gedrosselte Produktion. Klimaschutz ist immer auch Wirtschaftsschutz. Wer jetzt in klimafreundliche Mobilität investiert, macht sich unabhängiger von genau solchen Krisen. Wir schaffen neue Ladeinfrastruktur da, wo der Ausbau noch zusätzliche Impulse braucht – damit Mieterinnen und Mieter leichter umsteigen und Speditionen ihre Flotten auf E-Lkw umstellen können. Das ist die richtige Investition zur richtigen Zeit.“  

    Das wird vom Land gefördert: 

    Lademöglichkeiten für Mieterinnen und Mieter: Gefördert werden Ladepunkte an Mehrparteienhäusern (ab zwei Wohneinheiten, Gebäude mit maximal fünf Stellplätzen). Die Förderung können Vermieterinnen und Vermieter, Mieterinnen und Mieter sowie kleine Wohnungseigentümergemeinschaften beantragen. 

    Schnellladepunkte für die Logistikbranche: Gerade kleine und mittlere Unternehmen in der Logistikwirtschaft benötigen Anschub für Investitionen in den Aufbau der Ladeinfrastruktur. Das Land stellt dafür erneut sieben Millionen Euro für das Jahr 2026 bereit. Bis zu 30.000 Euro können kleine und mittelständische Unternehmen je Ladepunkt erhalten, bei einer Förderquote von 30 Prozent. 

    Diese Förderungen werden fortgesetzt:

    • Zuschüsse für Ladepunkte bei Arbeitgebern und für öffentliche Ladepunkte (jeweils bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt)
    • Zuschüsse für Ladepunkte und die Beschaffung von elektrischen Kleinst- und Kleinwagen für ambulante soziale Dienste und Kommunen
    • Zuschüsse für Kommunen für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen (maximal 8.000 Euro)
    • Förderung von Umsetzungskonzepten für die Errichtung von Ladeinfrastruktur und die Beschaffung von Fahrzeugen 

    Quelle: Wirtschaft NRW

  • Aachener Tagung »KI in der Photonik« bringt Industrie und Wissenschaft zusammen

    Aachener Tagung »KI in der Photonik« bringt Industrie und Wissenschaft zusammen

    Künstliche Intelligenz (KI) hat schon jetzt unübersehbaren Einfluss auf die Wertschöpfung in der Laserfertigung und im Optikdesign. Dabei sind erst Bruchteile des Potenzials dieser Verbindung gehoben. Mit der zweitägigen Tagung »KI in der Photonik« laden der Industrieverband für Optik, Photonik, Analyse- und Medizintechnik – SPECTARIS und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT zum Wissensaustausch ein. Während der erste Tag Basics über KI-Methoden, -Werkzeuge und -Anwendungen vermittelt und in die Thematik einführt, wird Tag 2 neueste Ansätze aus der industriellen und wisssenschaftlichen KI-Anwendung beleuchten. Die beiden Tagungsmodule am 13. und 14. Oktober 2026 sind einzeln oder gemeinsam buchbar.

    KI hat zunehmenden Einfluss auf die Effizienz, Präzision und Qualität photonischer Verfahren. Was in Prozessmonitoring und Qualitätsinspektion begann und heute sehr präzise zwischen tatsächlichen Fehlern von tolerablen Abweichungen unterscheiden kann, greift nun auf eine aktive, vorausschauende Prozessoptimierung über. Auf Basis von immer tieferem Verständnis der Ursachen eröffnet KI Möglichkeiten, Fehler im laufenden Prozess vorherzusagen. Gelingt das, ist der logische nächste Schritt der aktive korrigierende Eingriff. Damit kommt die Laserfertigung der Vision einer autonomen First-Time-Right-Produktion immer näher.

    »Die Data Science gibt der Photonik mächtige Werkzeuge an die Hand, die ausgezeichnet auf Prozesse in der Lasermaterialbearbeitung oder das Design von optischen Systemen und Laserstrahlquellen anwendbar sind«, sagt Prof. Carlo Holly, Leiter des RWTH-Lehrstuhls für Technologie optischer Systeme und Abteilungsleiter Data Science und Messtechnik am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen. Er wird durch den zweiten Tag der Tagung »KI in der Photonik – Industrie trifft Wissenschaft« führen, zu der der Industrieverband SPECTARIS mit fachlicher Unterstützung der ideellen Träger Fraunhofer ILT und Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) sowie der beiden Cluster REGINA e.V. und der LASER.region.AACHEN am 13. und 14. Oktober 2026 nach Aachen einlädt. 

    Zukunft KI-unterstützter photonischer Fertigung hat begonnen

    KI ist zwar mittlerweile in aller Munde und dank großer Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini oder Deep Seek auch im alltäglichen Gebrauch. Doch die hochspezifischen und komplexen KI-Anwendungen in der Photonik sind für viele Anwender bisher noch Neuland. Zudem zeichnet sich das junge Technologiefeld durch enorme Entwicklungsdynamik aus. Sie macht es schwer, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Die Aachener KI-Tagung greift diese Gemengelage auf. Der 1. Tag richtet sich in der Konferenzsprache Deutsch an Einsteigerinnen und Einsteiger und an industrielle Anwender, die sich nur punktuell oder noch gar nicht mit den Möglichkeiten der KI-unterstützten photonischen Fertigung befasst haben. Ihnen werden Forschende des Fraunhofer ILT und der RWTH Aachen zunächst verschiedene KI-Methoden, die Grundprinzipien des KI-Einsatzes im Kontext der Lasermaterialbearbeitung und die Möglichkeiten von KI in der Prozessüberwachung, Qualitätsoptimierung und Effizienzsteigerung nahebringen. Auf dieses seminarartige Modul folgt am zweiten Tag ein englischsprachiges Vortragsprogramm, in dem Akteure aus Industrie und Forschung über neueste Ansätze und Trends der wissenschaftlichen und industriellen KI-Anwendung sprechen und deren Einfluss auf die Weiterentwicklung von Laserverfahren und Optikdesign erörtern. Dieses Modul bietet erfahreneren Anwenderinnen und Anwendern eine Plattform, um ihre Erfahrungen und Best Practices auszutauschen und neue Impulse für die Weiterentwicklung ihrer eigenen photonischen Prozesse mithilfe von KI-Methoden zu erhalten.

    Möglichkeiten zum Einstieg in KI und zum Networking nutzen

    »An beiden Konferenztagen bieten sich Möglichkeiten zum Networking und zum vertieften fachlichen Austausch mit KI-Forschenden des Fraunhofer ILT und meines Lehrstuhls«, erklärt Holly. Auch beim Einstieg in die KI komme es auf zwischenmenschliche Kontakte und auf den Austausch von Erfahrungen und Best-Practices an. Daher mache die Konferenz »KI in der Photonik« den zweiten Teil ihres Namens »Industrie trifft Wissenschaft« zum Programm.

    Quelle: Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

  • Neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie der Rhein-Ruhr-Region

    Neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie der Rhein-Ruhr-Region

    Tiefe Geothermie könnte etwa ein Viertel des gesamten Deutschen Wärmebedarfs zur Verfügung stellen. In der Rhein-Ruhr-Region (R3) eignet sich insbesondere Kalkgestein – wie karbonzeitliche Kohlenkalke und devonische Massenkalke – für die geothermische Energiegewinnung. Diese Gesteine zeichnen sich infolge von Verkarstung oder Klüftung durch eine starke hydraulische Durchlässigkeit aus. Gerade diese Eigenschaften machen sie für die geothermische Nutzung interessant, erschweren aber gleichzeitig eine verlässliche Vorhersage ihres Potenzials. Sie stehen daher im Mittelpunkt des Verbundprojekts R3CHAIN, welches vom BMFTR mit 2,1 Mio. Euro gefördert wird.

    Die geologische Komplexität von Kalkgestein resultiert nicht nur aus den vorliegenden Karsten und Klüften sondern auch aus geochemischen Prozessen, bei denen sich Mineralien entlang von Kluft- und Karstflächen lösen oder neu ausfällen. Dadurch können sich Fließeigenschaften, Wärmeinhalt und Entzugsleistung eines Reservoirs im Betrieb verändern. Auch technische Anlagen können durch solche Prozesse beeinträchtigt werden. Projektleiterin Dr. Katharina Alms, Fraunhofer IEG: »Ziel des Projektes ist es, diese Dynamiken zu quantifizieren und Werkzeuge zu entwickeln mit denen sich die technische und die wirtschaftliche Nutzung von Karbonatgestein für die regionale Wärmeversorgung besser planen lassen.«

    KI ermöglicht Netzbetreibern und Energieversorgern eigenständigen Zugriff

    Das Projekt R3Chain definiert Prozessabläufe im Untergrund sowie Nutzungskonzepte zur erfolgreichen Planung von Geothermieanlagen und entwickelt dazugehörige digitale Werkzeuge. Im Einzelnen umfasst dies folgende Projektmeilensteine:

    • Zusammenstellung geologischer und hydrogeologischer Informationen in einer strukturierten Datenbank.
    • Experimentelle Analysen des lokalen Gesteins in der Rhein-Ruhr-Region insbesondere im Hinblick auf Wechselwirkungen zwischen Gestein und Fluiden.
    • Ableitung einer Potentialkarte für die Rhein-Ruhr-Region zur Identifizierung von geeigneten -Standorten für die tiefe Geothermie.
    • Erweiterung der Fraunhofer eigenen Simulationssoftware PyDoublet zur Berechnung thermischer Leistung und des Wärmeinhalts von Kluft- und Karstleitern.
    • Entwicklung eines Tiefengeothermie-Moduls für die Wärmenetzsoftware pandapipes.

    Anschließend will das Projektteam einen KI-gestützten Chatbot entwickeln, der auf die im Projekt entwickelten Datenbanken, Potentialkarten und Simulationsergebnisse zugreifen kann und lokale Auswertung zur Verfügung stellt. So können Netzbetreiber und Energieversorger die wirtschaftlichen Randbedingungen von Tiefengeothermie-Projekten in der Rhein-Ruhr-Region eigenständig und frühzeitig abschätzen. Kosten der Wärmeintegration für die Energieversorger und die mögliche Bandbreite der Wärmekosten für die Endverbraucher werden so transparent.

    Förderprojekt des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt

    Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert R3Chain mit rund 2,1 Mio. Euro. Projektpartnern sind Fraunhofer IEG, Ruhr Universität Bochum und Technische Universität Berlin. Der Beirat des Projektes besteht aus dem Geologischen Dienst, den Stadtwerken Wuppertal und dem parallelen Förderprojekt Carbscale. R3Chain läuft vom 01. Mai 2026 bis zum 30. April 2029.

    Quelle: Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG

  • PackAssistant plant jetzt die Lkw-Beladung und berechnet Verpackungs- und Logistikkosten

    PackAssistant plant jetzt die Lkw-Beladung und berechnet Verpackungs- und Logistikkosten

    Fraunhofer SCAI hat seine Verpackungssoftware PackAssistant um die Planung von Paletten- und Lkw-Beladungen sowie eine Kostenberechnung erweitert. Damit bezieht die neue Version zusätzliche Stufen der Transportkette in die Verpackungsplanung ein. Unternehmen können nun mehrere Lösungen hinsichtlich ihrer Verpackungs- und Logistikkosten vergleichen.

    Kern der Software bleibt die platzsparende Anordnung baugleicher Teile in Behältern. Die dreidimensionale Verpackungsplanung basiert auf CAD-Daten und berücksichtigt neben Länge, Breite und Höhe auch die tatsächliche Geometrie der Bauteile. PackAssistant berechnet daraus Anordnungen, die den verfügbaren Raum bestmöglich nutzen und die Teile zugleich vor Beschädigungen schützen. Vor allem bei komplex geformten Komponenten kann die Berechnung aufwendige manuelle Packversuche verkürzen oder ersetzen. Verpackungslösungen lassen sich dadurch bereits während der Produktentwicklung untersuchen.

    Auf dieser Behälteroptimierung bauen die neuen Funktionen auf. Steht die Anordnung der Bauteile fest, platziert PackAssistant die beladenen Behälter auf Paletten und ordnet sie anschließend im Laderaum eines Lkws an. Auch eine Beladung ohne Paletten ist möglich. Die benötigten Behälter-, Paletten- und Lkw-Typen kann man über die Benutzeroberfläche auswählen.

    Das Ergebnis der Berechnung stellt die Software grafisch dar. Auf diese Weise ist nachvollziehbar, wie der vorhandene Raum im Behälter, auf der Palette und im Fahrzeug genutzt wird. Für eine realistischere Darstellung werden nun auch Packmaterialien wie Trays, Inserts und Gefache direkt angezeigt.

    © Fraunhofer SCAIDarstellung der geplanten Lkw-Beladung mit Kennzahlen zu Logistikkosten.

    Zusätzlich weist PackAssistant die Kosten der berechneten Varianten aus. In die Kalkulation fließen unter anderem Aufwendungen für unterschiedliche Packmaterialien, Behälter sowie für die Logistik ein. Angezeigt werden die Kosten pro Bauteil sowie die daraus abgeleiteten Kosten für einen Behälter, eine Palette und einen kompletten Lkw. Für den Straßentransport nennt das Programm außerdem die Kosten je Fahrt.

    Die Ergebnisse zeigen, welche Lösung den Raum am kostengünstigsten nutzt und wie viele Behälter, Paletten oder Transporte dafür benötigt werden. Sie können außerdem in die Angebotserstellung und in die logistische Kalkulation einfließen.

    PackAssistant richtet sich vor allem an Industrieunternehmen, die häufig große Stückzahlen baugleicher, auch komplex geformter Teile verpacken. Mehr als 400 Kunden nutzen die weltweit über 2.000-mal installierte Software. Fraunhofer SCAI entwickelt das Programm. Die scapos AG, ein Spin-off-Unternehmen von SCAI, übernimmt den Vertrieb über ein internationales Netz von Distributionspartnern.

    Weitere Informationen unter:
    https://www.packassistant.de

    Quelle: Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

  • LEXI – KI für die Arbeit mit umfangreichen Dokumenten und großen Datenräumen im juristischen Bereich

    LEXI – KI für die Arbeit mit umfangreichen Dokumenten und großen Datenräumen im juristischen Bereich

    In M&A-Prozessen (Merger & Acquisitions, d.h. Unternehmenskäufen, -verkäufen und -fusionen), also allen Schritten bis zum rechtlichen Vollzug eines Unternehmensverkaufs oder -kaufs, sind strukturierte Analysen von Unternehmensdaten und Vertragsunterlagen, mit denen potenzielle Risiken, Verpflichtungen und wertrelevante Informationen identifiziert und bewertet werden, essenziell. Die Herausforderung: Diese sogenannten Due-Diligence-Prüfungen bedeuten die Sichtung von Datenräumen mit teils zehntausenden Dokumenten, unter hohem Zeitdruck und mit dem Anspruch, keine transaktionsrelevante Information zu übersehen. Genau hier setzt GÖRG an: den Prüfprozess KI-gestützt beschleunigen, ohne die anwaltliche Bewertungshoheit einzuschränken.

    Die Lösung: Gemeinsam mit dem Fraunhofer IAIS entsteht LEXI (Legal Extraction & Intelligence) – ein KI-gestütztes System, das Fachanwenderinnen und Fachanwender bei der Erschließung, Analyse und Berichterstellung in umfangreichen M&A-Datenräumen unterstützt.

    LEXI basiert auf Verfahren des maschinellen Lernens, um Dokumente im Datenraum fachlich einzuordnen und strukturiert für einen systematischen Prüfpfad aufzubereiten. Transaktionsrelevante Klauseln und Sachverhalte können gezielt aufgefunden und für die anwaltliche Prüfung bereitgestellt werden. Die Prüfergebnisse fließen anschließend KI-gestützt in einen strukturierten Due-Diligence-Bericht ein, der die anwaltliche Bewertung dokumentiert.

    Die Lösung soll die schnellere Erschließung großer, heterogener Datenräume ermöglichen und den gezielten Zugriff auf relevante Informationen erleichtern. Zugleich bleibt die fachliche Bewertungshoheit bei den Juristinnen und Juristen: Die KI unterstützt den Prüfprozess, strukturiert Informationen und bereitet Ergebnisse auf, ersetzt jedoch nicht die anwaltliche Bewertung. Mit LEXI zeigen GÖRG und das Fraunhofer IAIS, wie angewandte Künstliche Intelligenz in hochspezialisierten Fachdomänen realen Mehrwert schaffen und große Mengen unstrukturierter Informationen zugänglich und nutzbar machen kann.

    Quelle: Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS